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Pauschalreise-Rechte 2026: Mehr Schutz bei Erstattung und Insolvenz
Die EU hat die Pauschalreise-Richtlinie reformiert. Das sind die neuen Regeln und die wichtige Übergangsfrist.

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Die EU hat die Pauschalreise-Richtlinie reformiert. Das sind die neuen Regeln und die wichtige Übergangsfrist.
Stand: 16. September 2026. Die reformierte EU-Pauschalreise-Richtlinie ist am 28. Mai 2026 in Kraft getreten. Sie stärkt den Schutz bei Krisen, Erstattungen und Insolvenzen. Wichtig: Die Mitgliedstaaten haben 28 Monate für die Umsetzung; verbindlich für Anbieter werden die Regeln erst nach einer zusätzlichen sechsmonatigen Frist.
Gutscheine statt einer Erstattung sollen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Reisenden möglich sein. Nicht eingelöste Gutscheine sollen automatisch ausgezahlt werden. Auch offene Erstattungsansprüche werden stärker gegen eine Insolvenz des Veranstalters abgesichert.
Beschwerden sollen künftig innerhalb von 60 Tagen beantwortet werden. Bei Insolvenz eines Veranstalters sieht die Reform eine Erstattung innerhalb von sechs Monaten vor. Reisende sollen außerdem klarer erkennen, ob sie eine echte Pauschalreise oder einzelne Reiseleistungen buchen.
Bis zur nationalen Umsetzung gelten die bisherigen Regeln weiter. Bei einer Pauschalreise bleibt der Veranstalter zentraler Ansprechpartner für die vertragsgemäße Durchführung. Dokumentieren Sie Mängel sofort, setzen Sie eine angemessene Abhilfefrist und bewahren Sie die gesamte Kommunikation auf.
Quelle: Europäische Kommission, Information zur Richtlinienreform.
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